Krusta, die DDR-Pizza.

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Krusta, die DDR-Pizza

Dunkler Teig, deftiger Belag.

Die Krusta war die Antwort der DDR-Gastronomie auf die Pizza. Sie wurde in den 1970er Jahren von jungen Köchen entwickelt: ein dunklerer Teig mit Roggenmehl, belegt mit allem, was die Küche hergab. Auf eine Krusta kann man alles Mögliche legen, auch Produkte, die sich sonst nicht so gut verkauften.

ca. 30 Min.

plus 1 Std. gehen

1 Backblech

Menge

Einfach

Schwierigkeit

Krusta, die DDR-Pizza.

ZubereitungBelagideenZutatenTipps

Zubereitung

1

Hefe ansetzen

Die Trockenhefe in die lauwarme Milch rühren und den Zucker zugeben.

Dafür brauchst du:

  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 50 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Zucker

2

Teig ansetzen

Roggenmehl, Weizenmehl, Trocken-Sauerteig und Salz in einer Schüssel mischen, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefemilch hineingeben.

Dafür brauchst du:

  • 250 g Roggenmehl
  • 200 g Weizenmehl
  • 50 g Trocken-Sauerteig
  • 1 TL Salz

3

Teig kneten und gehen lassen

Vom Rand her das Mehl einarbeiten und nach und nach Wasser zugeben, Schluck für Schluck, bis ein gut knetbarer Teig entsteht. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen.

Dafür brauchst du:

  • 250 ml Wasser

4

Ausrollen und belegen

Den Teig auf dem Backblech ausrollen und nach Belieben belegen. Ideen für den Belag stehen weiter unten.

Dafür brauchst du:

  • Belag nach Wahl (siehe Belagideen)

5

Backen

Den Backofen auf 240 °C vorheizen. Die Krusta höchstens 20 Minuten backen.

Belagideen aus der DDR

Jede Krusta bekam ihren eigenen Namen. Das waren einige der bekanntesten Beläge:

  • Geflügel-Krusta: Hühnerfleisch mit Gemüse, indisch gewürzt
  • Kubanische Ananaskrusta: mit Ananas
  • Räucherbroilerkrusta: Räucherbroiler und Rührei
  • Rostocker Fischkrusta: Fisch aus der Dose in Tomatensoße
  • Schwarzmeerkrusta: Salami und Anchovis
  • Spreewald-Krusta: Sauerkraut, Hackfleisch und saure Sahne
  • Szegediner Krautkrusta: mit Szegediner Kraut
  • Teufels-Krusta: scharfes Hackfleisch und Paprika, mit Käse überbacken
  • Ungarische Letschokrusta: mit Letscho

Küchen-Tipp

Das Wasser nur nach und nach zugeben, damit der Teig nicht zu feucht wird, und den Teig zugedeckt etwa 1 Stunde ruhen lassen. Auf ein Backblech passen ungefähr 9 Stücke. Auf eine Krusta passt fast alles, auch Reste.

Wusstest du schon?

Die Krusta wurde von der Krusta-Stube verkauft, einer Imbisskette der DDR. Später bot das Pizza Buffet eine noch stärker abgewandelte Version an. Anders als die runde italienische Pizza ist die Krusta eckig, die Stücke messen etwa 12 × 12 cm.

Alle Zutaten

Krusta, die DDR-Pizza

Die Krusta, die DDR-Variante der Pizza, mit dunklem Roggenteig und frei wählbarem, deftigem Belag.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Teig gehen lassen 1 Stunde
Portionen: 1 Backblech

Zutaten
  

  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 50 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Zucker
  • 250 g Roggenmehl
  • 200 g Weizenmehl
  • 50 g Trocken-Sauerteig
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Wasser
  • Belag nach Wahl – siehe Belagideen

Methode
 

  1. Die Trockenhefe in die lauwarme Milch rühren und den Zucker zugeben.
  2. Roggenmehl, Weizenmehl, Trocken-Sauerteig und Salz in einer Schüssel mischen, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefemilch hineingeben.
  3. Vom Rand her das Mehl einarbeiten und nach und nach Wasser zugeben, Schluck für Schluck, bis ein gut knetbarer Teig entsteht. Zugedeckt eine Stunde gehen lassen.
  4. Den Teig auf dem Backblech ausrollen und nach Belieben belegen. Ideen für den Belag stehen weiter unten.
  5. Die Krusta im Backofen höchstens 20 Minuten bei 240 °C backen.

Notizen

Das Wasser nach und nach zugeben. Der Belag ist frei wählbar. Belagideen: Geflügel-Krusta, Kubanische Ananaskrusta, Räucherbroilerkrusta, Rostocker Fischkrusta, Schwarzmeerkrusta, Spreewald-Krusta, Szegediner Krautkrusta, Teufels-Krusta, Ungarische Letschokrusta.

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