Kuchen & Torten
Dresdner Eierschecke
Sächsischer Käsekuchen mit drei Schichten.
Die Dresdner Eierschecke ist Dresdens Antwort auf den Käsekuchen: Mürbeteigboden, Quarkmasse und obenauf eine puddingartige Schicht mit Eischnee. In der DDR stand sie häufig in HO-Gaststätten und Cafés und war ein Klassiker zum Sonntagskaffee.

Zubereitung
1
Pudding kochen
Aus Puddingpulver und Milch nach Packungsanleitung einen Pudding kochen, aber ohne Zucker. Mit Frischhaltefolie abgedeckt abkühlen lassen.
Dafür brauchst du:
- ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
- 250 ml Milch
2
Mürbeteig kneten
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Dafür brauchst du:
- 250 g Mehl
- 75 g Zucker
- 125 g weiche Butter
- 1 Ei
- ½ TL Backpulver
3
Quarkmasse rühren
Die Rosinen im Rum-Aroma einweichen und mit den übrigen Zutaten gründlich verrühren.
Dafür brauchst du:
- 75 g Rosinen
- 1 Röhrchen Rum-Aroma
- 500 g Quark
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 EL Zucker
- ½ Päckchen Vanillepuddingpulver
- 1 Ei
4
Scheckenmasse zubereiten
Butter und Zucker schaumig rühren, die Eigelbe einarbeiten und den abgekühlten Pudding unterrühren. Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
Dafür brauchst du:
- 125 g warme Butter
- 125 g Zucker
- 3 Eigelb
- 3 Eiweiß
- 1 Prise Salz
5
Schichten
Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform (26 cm) mit Butter einfetten. Den Mürbeteig als Boden hineindrücken und den Rand etwas hochziehen. Erst die Quarkmasse, dann die Scheckenmasse darauf verteilen und glattstreichen.
Dafür brauchst du:
- 1 EL Butter für die Form
6
Backen
60 bis 75 Minuten backen. Nach etwa 50 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Nach etwa 65 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen: Bleibt nichts daran haften, ist der Kuchen fertig.
7
Abkühlen
Den Kuchen mit Zucker bestreuen und vollständig abkühlen lassen.
Dafür brauchst du:
- 4 EL Zucker
Küchen-Tipp
Die Eierschecke schmeckt kalt am besten und wenn sie gut durchgezogen ist.
Wusstest du schon?
Der Name „Schecke“ stammt aus dem 14. Jahrhundert und bezeichnete ein dreiteiliges Kleidungsstück. Beim Kuchen sind es drei Schichten: Boden, Quarkmasse und eine Puddingschicht mit Eischnee. In der DDR lag die Eierschecke oft in der Kuchenvitrine von HO-Gaststätten und Cafés und gehörte zum Sonntagskaffee, ein kleiner Luxus im Alltag.
Alle Zutaten
Dresdner Eierschecke
Zutaten
Methode
- Aus Puddingpulver und Milch nach Packungsanleitung einen Pudding kochen, aber ohne Zucker. Mit Frischhaltefolie abgedeckt abkühlen lassen.
- Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Die Rosinen im Rum-Aroma einweichen und mit den übrigen Zutaten gründlich verrühren.
- Butter und Zucker schaumig rühren, die Eigelbe einarbeiten und den abgekühlten Pudding unterrühren. Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
- Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform (26 cm) mit Butter einfetten. Den Mürbeteig als Boden hineindrücken und den Rand etwas hochziehen. Erst die Quarkmasse, dann die Scheckenmasse darauf verteilen und glattstreichen.
- 60 bis 75 Minuten backen. Nach etwa 50 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Nach etwa 65 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen: Bleibt nichts daran haften, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen mit Zucker bestreuen und vollständig abkühlen lassen.




