Ostdeutsche Küche - Foto folgt.

Süßspeisen

Sächsische Quarkkeulchen

Süße Küchlein aus Quark und Kartoffeln.

Quarkkeulchen sind süße, lockere Küchlein aus Quark und Kartoffeln und in Sachsen ein Klassiker. Regional heißen sie auch Quarkkäulchen, Gebackene Kließ, Quarkkließle oder Topfenlaibchen. Das Rezept folgt dem Buch „Gastronomische Entdeckungen in der DDR“ und wurde so in der Rennbahn-Gaststätte in Leipzig zubereitet.

ca. 45 Min.

Kartoffeln vom Vortag

4 Portionen

Menge

Einfach

Schwierigkeit

Ostdeutsche Küche - Foto folgt.

ZubereitungServierenZutatenTipps

Zubereitung

1

Kartoffeln kochen

Die Kartoffeln mit Schale etwa 14 Minuten in Salzwasser garen und abkühlen lassen. Am besten nimmt man Kartoffeln vom Vortag.

Dafür brauchst du:

  • 500 g Kartoffeln
  • 1 EL Salz

2

Teig kneten

Die Kartoffeln schälen, reiben und locker mit dem Mehl vermengen. Quark, Zucker, Eier, Korinthen oder Rosinen, Zitronenschale und Salz zugeben und alles zu einem Teig verkneten.

Dafür brauchst du:

  • 150 g Mehl
  • 375 g Quark
  • 65 g Zucker
  • 2 Eier
  • 50 g Korinthen oder Rosinen
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz

3

Braten

Den Teig portionsweise in heißem Fett bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.

Dafür brauchst du:

  • Bratfett oder Butterschmalz

4

Zimtzucker mischen

Zimt und Zucker mischen und die Keulchen damit bestreuen.

Dafür brauchst du:

  • 1 TL Zimt
  • 4 EL Zucker

5

Servieren

Die Quarkkeulchen warm mit Apfelmus oder Vanilleeis servieren.

Dafür brauchst du:

  • Apfelmus oder Vanilleeis

So schmecken sie am besten

Quarkkeulchen lassen sich auf mehrere Arten servieren:

  • Warm mit Apfelmus, in manchen Regionen auch mit Pflaumenmus
  • Kalt zum Nachmittagskaffee
  • Als Dessert mit frischem Obst und Vanilleeis
  • Zur Resteverwertung: Sie sind eine gute Verwendung für übrige Kartoffeln

Küchen-Tipp

Das Fett nur mittelheiß werden lassen, sonst verbrennen die Keulchen außen und bleiben innen roh. Sind Quark oder Kartoffeln sehr feucht, hilft etwas mehr Mehl, mehr Kartoffeln und weniger Mehl machen sie lockerer. Warm mit Apfelmus oder Pflaumenmus, kalt zum Kaffee.

Wusstest du schon?

Quarkkeulchen heißen regional auch Quarkkäulchen, Gebackene Kließ, Quarkkließle oder Topfenlaibchen. Sie stammen aus der Resteküche, denn sie verwerten Kartoffeln vom Vortag. Das Rezept folgt dem Buch „Gastronomische Entdeckungen in der DDR“.

Alle Zutaten

Sächsische Quarkkeulchen

Goldbraune Küchlein aus Quark und Kartoffeln mit Zimtzucker, die Quarkkeulchen aus Sachsen.
Vorbereitungszeit 25 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen: 4 Portionen

Zutaten
  

Pellkartoffeln
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 EL Salz
Teig
  • 150 g Mehl
  • 375 g Quark
  • 65 g Zucker
  • 2 Eier
  • 50 g Korinthen oder Rosinen
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz
Zum Braten
  • Bratfett oder Butterschmalz
Zimtzucker
  • 1 TL Zimt
  • 4 EL Zucker
  • Apfelmus oder Vanilleeis

Methode
 

  1. Die Kartoffeln mit Schale etwa 14 Minuten in Salzwasser garen und abkühlen lassen. Am besten nimmt man Kartoffeln vom Vortag.
  2. Die Kartoffeln schälen, reiben und locker mit dem Mehl vermengen. Quark, Zucker, Eier, Korinthen oder Rosinen, Zitronenschale und Salz zugeben und alles zu einem Teig verkneten.
  3. Den Teig portionsweise in heißem Fett bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun braten.
  4. Zimt und Zucker mischen und die Keulchen damit bestreuen.
  5. Die Quarkkeulchen warm mit Apfelmus oder Vanilleeis servieren.

Notizen

Noch nicht nachgekocht: Mengen und Zeiten nach dem Kochen prüfen.

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