Kuchen & Torten
Kalter Hund (Kekskuchen ohne Backen)
Butterkekse und Schokocreme, ganz ohne Backen.
Der Kalte Hund ist der Kuchen für alle, die keinen Ofen anwerfen wollen. Butterkekse und eine Creme aus Kokosfett, Eiern, Kakao und Puderzucker werden in einer Kastenform geschichtet und über Nacht im Kühlschrank fest. Er ist schnell gemacht, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt Kindern wie Erwachsenen.

Zubereitung
1
Form vorbereiten
Eine Kastenform (25 cm) mit Frischhaltefolie oder Backpapier auslegen, sodass die Folie an den Seiten übersteht.
Dafür brauchst du:
- 1 Kastenform, 25 cm
- Frischhaltefolie oder Backpapier
2
Fett schmelzen
Das Kokosfett bei niedriger Hitze im Topf vollständig schmelzen und etwas abkühlen lassen. Es soll noch flüssig, aber nicht mehr heiß sein.
Dafür brauchst du:
- 300 g Kokosfett (Palmin, im Block)
3
Creme rühren
Die Eier schaumig rühren, Puderzucker, Kakao und Vanillezucker dazugeben und weiterrühren. Zuerst 2 EL vom flüssigen Fett unterrühren, dann nach und nach den Rest, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht.
Dafür brauchst du:
- 3 Eier
- 125 g Puderzucker
- 50 g Kakaopulver (kein Instant-Getränkepulver)
- 1 Päckchen Vanillezucker
4
Schichten
Den Boden der Form mit etwas Creme bestreichen. Eine Lage Butterkekse daraufsetzen, bei Bedarf zuschneiden. Abwechselnd Creme und Kekse einschichten, bis alles verbraucht ist. Die oberste Schicht ist Creme.
Dafür brauchst du:
- 300 g Butterkekse (etwa 1½ Packungen)
5
Kühlen
Die Folie über dem Kuchen zusammenschlagen und den Kalten Hund mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
6
Stürzen und schneiden
Den Kuchen mithilfe der Folie aus der Form heben und mit einem scharfen, kurz in warmes Wasser getauchten Messer in Scheiben schneiden.
Küchen-Tipp
Verwende möglichst sehr frische Eier und bewahre den Kuchen im Kühlschrank auf, denn die Eier bleiben roh. Für Kleinkinder, Schwangere und empfindliche Personen ist das nichts. Mit gehackten Nüssen, Rosinen oder einem Schuss Rum in der Creme bekommt der Kuchen eine eigene Note.
Wusstest du schon?
Der Kalte Hund gilt als Kultkuchen der DDR und stand auf vielen Familienfeiern und Kindergeburtstagen. Er wird nicht gebacken, sondern nur gekühlt, daher der Name. Weitere Namen sind Kalte Schnauze, Kekstorte und Kellerkuchen, denn früher kam er zum Festwerden in den Keller.
Alle Zutaten
Kalter Hund (Kekskuchen ohne Backen)
Zutaten
Methode
- Eine Kastenform (25 cm) mit Frischhaltefolie oder Backpapier auslegen, sodass die Folie an den Seiten übersteht.
- Das Kokosfett bei niedriger Hitze im Topf vollständig schmelzen und etwas abkühlen lassen. Es soll noch flüssig, aber nicht mehr heiß sein.
- Die Eier schaumig rühren, Puderzucker, Kakao und Vanillezucker dazugeben und weiterrühren. Zuerst 2 EL vom flüssigen Fett unterrühren, dann nach und nach den Rest, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht.
- Den Boden der Form mit etwas Creme bestreichen. Eine Lage Butterkekse daraufsetzen, bei Bedarf zuschneiden. Abwechselnd Creme und Kekse einschichten, bis alles verbraucht ist. Die oberste Schicht ist Creme.
- Die Folie über dem Kuchen zusammenschlagen und den Kalten Hund mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
- Den Kuchen mithilfe der Folie aus der Form heben und mit einem scharfen, kurz in warmes Wasser getauchten Messer in Scheiben schneiden.




